Behindertengerechte Dusche
Zugänglichkeit und Funktionalität entscheiden. Welche sechs Merkmale eine Dusche behindertengerecht machen.
Wenn Körperpflege zur täglichen Hürde wird, liegt das selten am Willen und fast immer an der Ausstattung. Eine behindertengerechte Dusche ermöglicht es körperlich beeinträchtigten Menschen, sich ohne fremde Hilfe zu waschen. Und auch wer nicht eingeschränkt ist, merkt den Unterschied: Ein bodenebener Einstieg ist für alle bequemer.
Was macht eine Dusche behindertengerecht?
- eine ebene Duschtasse, die bequem zugänglich ist
- eine ausreichend große Duschfläche
- eine rutschhemmende Oberfläche für sichere Fortbewegung
- stabile, verschraubte Haltegriffe — keine Saugnapf-Lösungen
- bei Bedarf ein Klappsitz in erreichbarer Höhe
- eine offene oder großzügig zugängliche Duschabtrennung
Zusammengefasst: Zugänglichkeit und Funktionalität. Alles andere ist Ausstattung.

Worauf es beim Umbau ankommt
Der kritische Punkt ist fast immer die Entwässerung. Damit das Wasser abläuft, braucht der Boden ein Gefälle — und dafür eine Mindesthöhe, die im Bestand oft nicht gegeben ist. Superflache Duschwannen mit integriertem Gefälle lösen das in den meisten Fällen, ohne dass der Estrich geöffnet werden muss.
Für die Wandflächen empfehlen wir großflächige Paneele statt Fliesen: keine Fugen, die schimmeln, und deutlich einfacher zu reinigen — was bei eingeschränkter Beweglichkeit kein Detail ist.
Wie wir vorgehen
Wir schauen uns Ihr Bad vor Ort an, prüfen Bodenaufbau und Platzverhältnisse und sagen Ihnen ehrlich, was möglich ist. Sie bekommen ein schriftliches Festpreis-Angebot, bevor irgendetwas beginnt.
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